Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Noch ne Männertour

Jochen, Gerhard, Tilo und Ebi machten sich 1995 auf eine ganz spezielle Route.

 

Zunächst besuchten wir die Glacier Bay. Um mit dem Boot in diese unglaubliche Meeresbucht fahren zu können, mussten wir zunächst jemand finden, der die Lizenz dafür hat. Das musste damals noch alles per Post erledigt werden. Mit Ken und Barb waren wir 4 Tage in der grandiosen Gletscherwelt Alaskas unterwegs, bevor wir mit einem Mietwagen auf Reise gingen. 

 

Wir besuchten den Denali, diese fantastische Gegend darf man natürlich nicht auslassen, wenn sich die Chance zum Besuch bietet.

 

Info Denali NP: http://de.wikipedia.org/wiki/Denali-Nationalpark

 

Zwischen Fairbanks und Deadhorse an der Prudhoe Bay erstreckt sich auf 670 km Länge eine Schotterstraße durch unberührte Natur. Urspünglich als Versorgungsstraße für die Ölfelder am Polarmeer entlang der Alaska Pipeline gebaut, wurde die Strecke in den 90ern auch für die private Nutzung freigegeben. 

 

Der "Dalton Highway" hat mit unserem Verständnis eines normalen Highways überhaupt nichts zu tun. Es ist eine anstrengende Fahrerei, entweder auf staubtrockener Piste, oder auf schmierigem Untergrund, wenn es geregnet hat, was in der Region eher der Normalfall ist.

 

Info Dalton Highway: http://de.wikipedia.org/wiki/Dalton_Highway

 

Info Deadhorse: http://en.wikipedia.org/wiki/Deadhorse,_Alaska

 

Wir kamen heil zurück und fuhren dann noch in den Yukon in das alte Goldgräbernest Dawson City am legendären Klondike. Dawson ist mit ca. 1.300 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Yukon.

 

Info Dawson City: http://www.dawsoncity.ca/

 

Info Klondike: http://de.wikipedia.org/wiki/Klondike_River

 

Die Reise war mehrfach etwas fluchtartig. Entweder musste man vor dem Wetter fliehen, oder vor den Moskitos, von denen es ungefähr hundert unterschiedliche "Rassen" gibt. Unser Fahrzeug sah danach etwas angegriffen aus. Außen war die Reinigung sicherlich einfach. Innen wäre nichts zu richten gewesen, wenn uns nicht unglücklichweise etwas Colemans Fuel beim Kaffee machen ausgelaufen wäre, die Heckklappe war dann etwas angefackelt.

 

Wer absolut unberührte Natur sucht und einigermaßen unerschrocken ist, sollte den Dalton Highway mal näher prüfen!