Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Tansania - ein Besuch der Serengeti

Diesmal nicht mit eigenem Mobil unterwegs, zusammen mit Freunden reisen wir mit 2 Landcruisern durch Tansania.

 

Um Wiederholungen zu vermeiden, soll hier nur eine wunderschöne Region im Mittelpunkt stehen: die Serengeti.

Eine klitzkleine Ausnahme soll es aber geben. Der Ngorongoro Krater ist so schön, dass er einfach nicht ohne Würdigung bleiben kann. Das ist er.

Bei der Gelegenheit soll auch gleich mal unsere Reisegrupee vorstellt werden. In der Mitte ist Tumsi zu sehen, unser Fahrer und Guide.

Auch am Rande des Kraters: ein Monument für die Herren Grzimek. Beide haben Ihre Arbeit der unglaublichen Natur Tansanias gewidmet und sind dort beigesetzt.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Grzimek

Nun geht es los mit der Serengeti und damit auch mit dem Staub.

Übersetzt man "Serengeti" bedeutet dies "unendliches Land". Und diesen Eindruck bekommt man auch, wenn man sich durch die weiten Ebenen bewegt. "Bewegt" bedeutet Auto fahren auf schlimmen Pistem, die dem Material sehr zusetzen. Auch unsere Fahrzeuge haben das eine oder andere Teil verloren.

 

Die Anstrengungen lohnen sich aber. Bitte schön, das weite Land! Ein Klick aufs Bild kann nicht schaden, auf dem kleinen Bild kommt die Magie nicht ansatzweise rüber.

Wir übernachten jeden Tag woanders, unsere Lieblingsunterkunft ist die einfachste: das Kiota Zeltcamp.

 

Wunderschön auf einer Anhöhe gelegen, bietet sie dem Besucher ein grandioses "Bush TV", wie es die Leute dort nennen. Einfach hinsetzen und schauen, das Fernglas bringt die reiche Tierwelt zum Vorschein. Einfach wunderschön.

 

Wenn man nach dem Abendessen zurück im Zelt ist, muss man aber auch drin bleiben. Es gibt keine Zäune, alle Tiere können sich frei bewegen. Da in der Nacht die Katzen auf Nahrungssuche sind, ist es besser, wenn man sich selbst wegräumt.

Klickt mal rein: http://www.kiotacamp.com

Neben der grandiosen Landschaft ziehen natürlich die Tiere die Besucher an. Wir sind nicht zur großen Wanderung dort, wir sehen also keine Herden mit hundertausenden Tieren. Das macht aber nichts, jeder Tag bietet neue phantastische Erlebnisse.

Es gibt alle Arten von Großkatzen. Während man Leoparden manchmal noch suchen muss...

... sind die Löwen nun wirklich nicht zu übersehen.

So viele Löwen wollen ernährt sein. Das ist aber offenbar kein Problem, wir sehen nur dicke Bäuche.

 

Ist der Löwe satt, kommen die Aufräumer ins Spiel.

Und wenn der Geier mit etwas Tischmanieren müde abwinkt, findet sich doch noch jemand, der alles lecker findet.

Die Station, in der die Grzimeks gearbeitet haben, gibt es auch heute noch. Nach wie vor wird alles unternommen, um Grzimeks Satz "Die Serengeti darf nicht sterben", wahr werden zu lassen.

 

Im Moment (2016) ziehen graue Wolken über diesem Naturwunder auf. Es wird allen Ernstes eine Autobahn durch die Serengeti diskutiert. Hoffentlich kommt sie nie.

Ja, ewig drauf gefreut, nun ist es vorbei. Im Kopf aber nicht, wir werden die Tage in der Serengeti für immer in uns tragen.