Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Von Südafrika nach Botswana - ein Trip mit Hindernissen

Update Ende 2017

 

Haben Lizzy verkauft. Unbeschwertes Reisen war aufgrund der "Qualität", die man abgeliefert hat, nicht möglich. War ein Versuch, ist in die Hose gegangen.

 

Nun ist ein neues Mobil in Bau, wir freuen uns darauf.

Ja, das war irgendwie anders geplant...

 

7 Wochen unterwegs, und dennoch nur ein paar bescheidene Bilderchen. Das liegt daran, dass wir durch eine Panne nicht das machen können, was Plan ist. Außerdem sparen wir uns in Südafrika Wiederholungen.

 

Regenzeit in Botswana. Über Tiefsand mit gelegentlichen "Pfützen" nähern wir uns der Zentralkalahari.

Da ist die Welt noch in Ordnung. Am Gate zeigen wir unsere Unterlagen, ratzfatz ist die Durchfahrt frei.

Eine Aufnahme reicht es noch vor der Panne...

... und schon kommen wir zum schönsten Pannenbild, das die Welt je gesehen hat.

Mit dabei sind nun unsere Freunde Rita und Freddy Reck. Um hier keinen Roman schreiben zu müssen, erspare ich den Besuchern der Website die lange Story.

 

Frust muss bearbeitet werden, was wir in dem Fall mit Bier, Whisky und Zigarre erledigen.

Um die Katzen weg zu halten, man sieht aufgrund der Botanik nur ein paar Meter, wird ein Feuerle gemacht, auf das ein Töpfle kommt. Potje sagen die Afrikaner, wir sind aber Schwaben. Ein leckerer Eintopf, zubereitet von Rita, ist das Highlight des Tages.

Wir fahren zurück nach Südafrika, nach ein paar Tagen nehmen wir Abschied von Rita und Freddy, die noch bis Juli bleiben.

Wir sind noch ein paar Tage im Krugersdorp Game Reserve. Es gibt noch ein paar Dinge zu regeln, bevor wir uns auf die 2.000 km gen Kapstadt machen. Sonntags gibt es was für die Löwen, und so werden wir Zeuge, wie die Tierchen in Rekordzeit ein Zebra futtern.

Das Highlight unterwegs: wir besuchen Kimberley, besser gesagt das "Big Hole".

Es handelt sich hier um das größte von Menschenhand geschaffene Loch auf unserem Planeten. Ein Schafhirte hat unweit von Kimberley den "Stern von Afrika" gefunden, einen sehr großen Diamanten. Das hat einen Rausch ausgelöst, der zu einer Buddelorgie geführt hat. Aus dem Loch hat man schlappe 3 Tonnen Diamanten gewonnen.

Allerlei Gerätschaften sind Zeugen jener Zeit.

Auch das weniger stille Örtchen hat die Zeit überstanden. Die Bauweise stellt sicher, dass es auch noch viele Jahre zu besichtigen sein wird.

Unter Tage kann man sich ein Bild von den Arbeitsbedingungen zu jener Zeit machen.

Jetzt geht es Schlag auf Schlag...

 

Lustige Begegnung in der Karoo, viele km weiter. Wir halten an und alle Schafe kommen, weil sie uns offenbar mit ihrem Chef verwechseln.

Der südlichste Punkt Afrikas, hier fließen die Meere zusammen.

Muizenberg, kurz vor Kapstadt.

Ein Reise, geprägt von tiefem Frust, endet. Mit dem Bau eines Reisemobils in Südafrika haben wir grandios in die Schüssel gegriffen.

 

Das Mobil muss verkauft werden, keine Frage. Ärger gab es genug, eigentlich wollen wir nur reisen. Nun gut durchatmen, dann wird es einen neuen Anlauf geben.