Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Südafrika

Musina

Noch ein Tag bei Carmen und Arno, dann müssen wir leider weiter. Am Nachmittag nimmt uns Arno mit auf eine Rundfahrt über die Gamefarm. Herrliche Baobabs an jeder Ecke, wenn man doch nur einen mitnehmen könnte. Von den fantastischen Bäumen können wir nicht genug bekommen. Und dann treffen wir auch noch auf ein Tier, das wir trotz zahlreicher Besuche in Afrika noch nie gesehen haben, ein goldenes Gnu. Was für ein tolles Geschöpf! Und goldene Oryx gibt es dort auch. Dazu muss das Tier aber etwas Sonne abbekommen. Das hier macht sich vom Acker, was eventuell daran liegen kann, dass es unserem Metzger Arno nicht so recht vertraut.

 

Der Tag klingt aus mit T-Bone Steaks von der Eland - Antilope.

Musina

An der Grenze zu Simbabwe besuchen wir Carmen und Arno. Fährt man von Musina aus 15 km gen Westen, kommt man zu einem nicht zu übersehenden Schild. Arno stellt lecker Fleisch aus allem her, was hier so herumläuft. Neben dem Geschmack der Südafrikaner kümmert er sich auch etwas um den deutschen Gaumen und liefert bis ins über 500 km entfernte Johannesburg. Rote Würste, Leberkäs, auch das gehört zu seinen Produkten. Hier werden wir uns morgen mit Fleisch für die Reise durch Simbabwe versorgen. Hier werden wir uns morgen mit Fleisch für die Reise durch Simbabwe versorgen.

 

Neben der Metzgerei steht ein wunderschöner, steinalter Baobab. Im Norden Südafrikas stehen unzählige dieser Kolosse. 

 

Am Abend gibt es dicke Kudu - Steaks vom Grill, und dazu einen leckeren kühlen Merlot Rose´.

Camp Zvakanaka

Bleiben noch einen Tag, hier ist es schön! Morgen soll es dann zu Arno gehen. Gestern haben wir ne kleine Wanderung unternommen, heute werden wir das auch wieder tun. Platz ist da, wie das Bild zeigt.

Camp Zvakanaka / nördlich von Louis Trichardt

Das Camp gestern war zwar nett, jedoch nur nett. Komplett voll, weil über Ostern jeder Südafrikaner campen geht. Das war schon eher wie in Deutschland, also nichts wie weg. Nun sind wir, ca. 300 km später, im Camp Zvakanaka. Das ist nun mal richtig schön. ok, die letzten Meter sind, wie so oft, nicht unbedingt Baboo - kompatibel. Ein paar Äste weniger, ein paar Streifen mehr, und wir stehen allein in den Bergen.

 

Rundherum alles grün, herrliche Ausssicht. Ein Tag war mal der Plan, nun bleiben wir aber doch noch ne Nacht länger hier. Der Chef ist gegangen, ob wir ihn nochmal sehen, ist fraglich. Wenn nicht, sollen wir irgendwo die Gebühren einwerfen. Wo, haben wir noch nicht gefunden.

 

Direkt hinter uns steht ein Avocadobaum. Wir sollen uns nehmen, was wir brauchen.

 

Mit einem Lagerfeuer lassen wir den Tag ausklingen. Gut gelungen ist auch die open air - Dusche. Da niemand da ist, muss man sich auch nicht anstellen.

Mercedes / Centurion 

Nach über 10 Stunden Flug kommen wir in Johannesburg an. 50 km bis Centurion, bei denen Jakob dankenswerter Weise den Shuttleservice übernimmt, dann können wir Baboo, der zum Kundendienst war, blank gewienert in Empfang nehmen. 120 km, dann haben wir unser erstes Übernachtungsplätzchen bei Bela Bela. Genug für heute, jetzt müssem wir erstmal ne Kappe Schlaf nehmen.

 

Die koloniale Vergangenheit können sie hier nicht ganz ablegen. Schwarze bauen weißen Menschen die Zelte auf, weil die zu blöd und / oder faul dazu sind. Am Abend bieten zwei schwarze Damen an, am nächsten Tag den Abwasch zu erledigen, wenn das zu viel Mühe ist. Wir lehnen ab.

17.4. Flug Frankfurt - Johannesburg

Heute geht es wieder los. Wir fliegen über Nacht gen Johannesburg, werden dort am Flughafen abgeholt und dirkt zu Baboo bei Mercedes in Centurion gebracht.