Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Sambia

Lusaka - Dauerstellplatz Leopard Hill

Aufgeräumt, ausgeräumt, sauber gamacht. Nun steht Baboo wieder an seinem Plätzle, Ende Oktober geht es wieder los.

Lusaka - Malangano Camp

400km heute, lockere Fahrt, wenig Verkehr. In den Bergen die üblichen LKW, deren Motor einfach nimmer mag, weil sie heillos überladen sind. Und ein paar Totalschäden, zum Teil frisch ausgebrannte LKW, was beim Fahrstil der Trucker nicht so recht verwundert. Das Malangano Camp ist ok, alles da. Wir sind, mal wieder, die einzigen Gäste. Am Abend lassen wir uns was brutzeln, keine Lust zum kochen. Am nächsten Morgen beginnt die Reinemachenaktion. 

Auf nach Lusaka

Irgendwann ist auch die schönste Zeit vorbei. Wir frühstücken mal nicht daheim, dann müssen wir mal ne Weile fahren.

South Luangwa - Region

Was für ein toller Tag! Vor einem halben Jahr haben wir für einen Brunnenbau in Sambia eine Spende auf den Weg gebracht, heute fürfen wir den Brunnen besuchen. Organisiert hat das Petra Kurth von Spirit of Zambia, das Timing ist genial, als wir ankommen, ist der Brunnen kurz vor der Fertigstellung. Wasser fließt schon, es bedarf nur noch kleinerer Arbeiten, es muss betoniert werden. Danach haben 800 Menschen frisches Wasser. Bisher wurde das Wasser dem Fluss entnommen, was zu schlimmen, teilweise tödlichen Krankheiten geführt hat. Und bei Hochwasser gab es immer wieder Attacken durch Krokodile, auch sie haben immer mal wieder zu Opfern geführt.

 

Wir machen noch einen Rundgang durch das Dörfchen, besuchen auch den Fluss, die bisherige Trinkwasserquelle. Wir sind froh, das Projekt finanziert zu haben und verlassen den Ort mit einem ziemlich guten Gefühl. Gefahren hat uns Gid Carr, die Schiwgertochter von Norman Carr. Wer mehr erfahren will, kann ja mal Google bemühen.

 

Ein paar Eindrücke vom Dorf, den Menschen dort und den Brunnenbauarbeiten...

South Luangwa 

Tiere gibt’s hier auch...

South Luangwa 

Gemüsekauf ist Vertrauenssache, und schon kommt „Thomas the gardener“ ins Spiel. Letztes Jahr hat er uns tief beeindruckt, als er per Fahrrad mit seinem Körbchen hinten drauf direkt an einem Löwenrudel vorbeigeradelt ist. Wir haben diesmal extra kein Grünzeug eingekauft, damit Thomas etwas verkaufen kann. Und so erwerben wir Zubehör für unseren Potje, und bestellen auch gleich für morgen etwas.

South Luangwa 

8 Monate sind vergangen, seit wir diese wunderbare Region besucht haben, wir sind froh, dass wir wieder da sein dürfen. Der Fluss ist aufgrund der Jahreszeit wesentlich breiter. Das Begrüßungskomitee besteht aus vielen Hippos, die vor uns im Fluss sind und ihr Grunzen ist mal hier, mal da zu hören. Krokodile schwimmen im Fluss oder liegen am Ufer. Und ein paar Giraffen sehen wir in der Ferne auch. Hier bleiben wir eine ganze Woche. Erstmal tun wir wenig bis nichts, was man direkt am Ufer sieht, ist spannend genug.

Mama Rulas / Chipata

Es ist Sonntag, an der Grenze geht es beschaulich zu. Nach einer Stunde sind Ausreise und Einreise erledigt. Wir fahren nach Chipata, holen Geld, kaufen Simkarten und reichlich Bier ein. Eine Woche werden wir keinen Laden mehr sehen, vergessen sollte man nichts, am allerwenigsten Bier. Ein paar km außerhalb liegt das Mama Rulas Camp. Hier bleiben wir nur eine Nacht, dann geht’s weiter an den Luangwa.