Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Das war nun Namibia und Botswana...

 

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30.8.-31.8.2018

 

Kasane am Chobe Fluss - die Legende unter Botswanas Naturwundern.

 

Wir beziehen ein Camp, das zu einer noblen Lodge gehört. Beste Lage, ein einziger Traum. Von da aus besuchen wir das Naturparadies voller wilder Tiere.

Am Abend sind wir mit dem Boot unterwegs...

... und am Morgen mit dem Geländewagen.

 

Glück gehabt, zwar weit weg, aber 2 Löwen und 1 Leopard auf einem Bild. Das geht natürlich nicht gut, anschließend musste der Leopard Land gewinnen, er sollte wohl gemeuchelt werden.

27.8.-29.8.2018

 

Camp Senyati / Botswana / Chobe Region

 

3 Nächte bleiben wir in dem Camp, das wir schon vor 4 Jahren besucht haben. Zunächst verlassen wir Namibia. Danach fahren wir vorbei an den häufiger werdenden Baobabs nach Kasane. Es wird eingekauft, dann geht es 15 km weiter nach Senyati. Die Zufahrt führt über tiefen Sand, ohne Allrad geht nichts. 

 

Wir haben ein eigenes Häuschen mit Dusche und Toilette. Der Knaller hier ist aber das Wasserloch, vom Hide sind es nur ca. 25 Meter. Es gibt zwar auch Giraffen, die Stars sind aber ganz klar die Elefanten.

 

Man ist so richtig in Afrika angekommen, wenn man in der Nacht das Kichern der Hyänen hört, der Löwe unweit lautstark brüllt, und der Nachbar ne Giftschlange im Waschbecken findet. 

26.8.2018

 

350 langweilige km, deshalb nur ein Bild von unserem Plätzle für die Nacht. Der Okavango ist gen Süden abgebogen, er wird sich in der Weite des Landes verlieren. Nun sind wir direkt am Sambesi, einem gewaltigen Strom. Auf der anderen Seite liegt Sambia.

Wir werden gefragt, ob wir denn keine Tiere sehen...

 

Heute hatten wir

 

2 x Strauß 

1 x Seeadler

Einige Kapotter

Diverse Hippos

 

Sind halt etwas wählerisch. Wir wissen, dass wir noch näher ran kommen. 

24.8. + 25.8.2018

 

Nach links abgebogen, Richtung Divundu. Die Strecke ist nicht gerade der Renner, es geht einach immer gerade dahin.

Nach 2,5 Stunden kommen wir bei Mobola Island an. Alexander, einen Deutschen, haben wir bereits vor 4 Jahren mal besucht. Damals war alles im Aufbau, nun sehen wir, dass er ganze Arbeit gleistet hat. Was vor ein paar Jahren noch karg begrünt war, ist nun kaum wiederzuerkennen.

Es gibt im Camp 6 Campsites. Wir haben unser Traumplätzchen vorher gewünscht und dann auch bekommen. Direkt am Okavango, ein einziger Traum. Ein paar Eindrücke aus der Vogelperspektive.

Ruhetag, da kann man sich kulinariasch ruhig etwas ins Zeug legen. Schnippeln fürs Töpfle.

Unser Potije... In Südafrika haben wir die richtige Größe nicht gefunden, dann haben wir ihn in Deutschland gekauft. Er wurde nach Südafrika geflogen, in Lizzy nicht benutzt und wieder heim geflogen. Und nun haben wir ihn mit Baboo nach Namibia verschifft.

 

Ein weiter Weg bis zur Premiere, nun ist es aber so weit.

Und zum Frühstück wieder deftiges Eierzeugs, bei der Aussicht schmeckt das nochmal besser.

Über eine wacklige Hängebrücke kommt man auf die Insel im Okavango. Da hat Alexander, wie vor 4 Jahren angekündigt, eine super Bar mit Plattform über dem Fluss gebaut. Der Platz für den Sundowner! Bier vom Fass, Halbekrug im Kühlschrank vorgekühlt. Outdoor at it´s best...

Inhaber Alexander vor seiner Bar, deren Lage nicht mehr zu toppen ist.

23.8.2018

 

Wieder nur kurz, das Internet ist schlimm, unsere Sim ist verbraucht. Hoffentlich wird das ab morgen besser.

 

Die Morgensonne über dem Okavango.

Ab jetzt müssen wir etwas aufpassen. Wärme plus Wasser ergibt Moskito. Künftig sind wir in Regionen unterwegs, in denen es Malaria gibt.

 

Die Rettungsboote sind von Lacoste. Macht aber nichts, wir schwimmen nicht im Fluss. Nach wie vor würde uns aber das Agreement interessieren, das die Schwarzen mit den Krokodilen getroffen haben. Sie baden völlig entspannt im Fluss. Das haben wir schon öfter gesehen, verstehen tun wir das aber nicht.

 

Zum Sonnenuntergang gehen wir heute aufs Boot. Danach lassen wir uns bekochen, letzte Gelegenheit für 1 Woche. Posten Bilder, wenn technisch möglich.

22.8.2018

 

Fasse mich kurz, das Internet ist mittelprächtig.

 

200 km gefahren, ab dem Veterinärzaun, der wilde Tiere abhalten soll, sind wir in Schwarzafrika.

 

Sind nun direkt am Okavango, eine Lodge bietet auch Camping an. Die gegenüberliegende Uferseite liegt schon in Angola, und da ist offensichtlich Wäsche angesagt.

 

Kleiner Luxus: jeder Stellplatz hier hat eigenes Bad / Dusche.

 

So, genug für heute, schönen Abend allerseits!

21.8.2018

 

ok, es ist mehr als ein Bier geworden. Kein Wunder, die Luft ist wirklich sautrocken. Nachts wacht man mit trockenen Mund auf, die Lippen muss man laufend eincremen und in den nächsten Tagen platzen die Fersen auf, wenn wir sie nicht rechtzeitig einschmieren.

 

270 km weiter, wir sind nun in Roys Camp zwischen Grootfontein und Rundu. Die Strecke geht bolzengerade, alle halbe Stunde mal sowas wie eine Kurve. Man sitzt da, hat einen Daumen im Lenkrad eingehakt und schaut sich die Landschaft an. Auf Beifahrerseite sieht das ganz gerne so aus.

Es ist ein Camp im Busch, nur 1 km neben der Straße. Alles ist sehr rustikal gehalten, hier fühlt man sich wirklich wohl.

Mit der Diskriminierung haben sie es hier nicht so. Die normalen Menschen haben echte Sorgen, über einen solchen Wegweier zur Damentoilette diskutiert hier niemand.

Heute ist Ruhetag. Er beginnt damit, dass es zum Frühstück etwas Deftiges aus der Pfanne gibt. Das Frühstück im weichen Morgenlicht, der Tag könnte nicht schöner beginnen.

20.8.2018

 

Heute geht es endlich in die Natur. Morgen ist Ruhetag, da tippe ich dann weiter und stelle ein paar Bilder online.

 

Cheers und bis denne!

19.8.2018

 

260 km sind es nach Otjiwarongo. Da besuchen wir einen netten Menschen, Dieter haben wir 2011 zufällig kennengelernt.

 

Bevor wir uns begrüßen, passieren 2 Dinge. Baboo hat seinen ersten Streifen weg, und Dieters Fernsehempfang könnte besser sein.

Dieter ist gelernter Koch und hat u.a. in der Gutsschenke In Ludwigsburg gekocht. Schon ein Hammer, dass man so jemand zufällig trifft, weil man in Namibia einen Kaffee trinken möchte. Dieter betreibt ein Restaurant mit superleckerem Essen. Heute ist aber zu, er grillt für uns.

 

Dieter, wenn du das liest: herzlichen Dank!

Dieter hat einen eigenen Kräutergarten. Die Ernte gestaltet sich manchmal schwierig. Einmal trifft er auf ne schwarze Mamba, ein paar Wochen später auf ne Kobra. Mambas in der Stadt werden immer platt geklopft, zu gefährlich. Kobras werden eingefangen und in der Wüste ausgesetzt. Die folgenden Bilder sind von Dieter.

Beim Abendessen lernen wir Michael und Marile kennen. Sie sind Freunde von Dieters Vater. Gegen sie sind wir Waisenknaben, sie waren, mit Ausnahme der USA, buchstäblich überall. Am nächsten Tag machen wir noch ein Bild, auf dem auch ihr Mobil zu sehen ist. Das wurde vor satten 35 Jahren nach Afrika verschifft, 350.000 - 400.000 km hat es auf dem Buckel, und die Besatzung auch. Respekt!

18.8.2018

 

Nach 360 km kommen wir in Windhoek bei Donnovann und Corne an. Wir haben sie vor 4 Jahren auf einer Namibiareise kennengelernt und sind in Kontakt geblieben.

 

Wir verbringen einen schönen Abend, Donnovann grillt.

 

Am nächten Morgen geht es vor der Abreise noch über 50 km Piste zu einem einsam gelegenen Anwesen, das sie gerade renovieren. Bei unserem nächtens Besuch soll das Haus fertig sein, wir haben die Einladung bekommen, dort zu campen solange wir möchten. Optisch sieht das wie in der Toskana aus. Kaum zu glauben, dass man in der namibischen Wüste ist.

Donnovann und Corne pflegen eine spezielle Sportart. Sie sind Mitglied der namibischen Nationalmannschaft im Eisstockschießen. Eis gibt es nicht, trainiert wird in der Tiefgarage eines Einkaufszentrums. Sie kommen so aber zu den Weltmeisterschaften, die oft in Europa stattfinden, das ist eine tolle Sache.

Länderkampf gegen Kenia. Wer gewinnt ist Afrika - Meister.

Dann heisst es Abschied zu nehmen. Weiter geht es zu Dieter Nach Otjiwarongo.

17.8.2018

 

Sowas wie Ruhetag. Baboo wird vollends eingerichtet, die Koffer werden geradeso noch untergebracht. Wir haben für jemand ne größere Ladung Sauerkraut und Klopapier an Bord. Außerdem noch ziemlich Klamotten, die wir Menschen, denen es nicht gut geht, mitbringen. Bis das alles mal ausgeliefert ist, ist wenig Platz unten drin.

 

Alles, was wir weggeschraubt haben, um es auf dem Schiff vor Dieben zu schützen, wird wieder montiert.

 

Heute Nachmittag geht es ins Städtle, zum Abendessen sind wir im „Tug“, eines unserer Lieblingsrestaurants.

 

Stehen auf dem Tiger Reef Campingplatz, die dazugehörige Bar liegt direkt am Atlantik. Und die Wüste ist nicht weit, wie das letzte Bildle zeigt.

Unverkennbar - Swakopmunds deutsche Wurzeln

16.8.2018

 

Ein zäher Tag. Wir starten hellwach, die Dusche verfügt nur über kaltes Wasser. Danach müssen wir lange warten.

 

Es wird 15:00, bis wir in den Hafen kommen und uns mit dem Zoll befassen können.

 

Als es dann losgeht, kommen wir flott ans Ziel. Die Fahrgestellnummer wird 3 x überprüft. Was wir an Bord haben, überhaupt nicht. Gut so.

 

Am Mobil ist vorne die Halterung des Nummernschildes im Eimer. Etwas Schwund ist immer, damit können wir leben. Wir machen uns auf die paar km nach Swakopmund, unterwegs ist es sehr windig. Dennoch machen wir noch ein Bild vor einer großen Düne. Die Namib endet hier und das Herz blutet schon etwas, weil wir nicht gen Süden fahren in die älteste Wüste der Welt. Aber: egal, dann halt 2019.

15.8.2018

 

Viel gibt es nicht zu berichten... Haustüre-Haustüre: 22 Stunden. Die beiden Flüge waren entspannt, dauern halt, was will man machen.

 

Bei der Einreise waren wir klarer Sieger. Haben die Formulare schon von zuhause ausgefüllt mitgenommen, das gibt etwas Vorsprung.

 

Angekommen, Geld getauscht, Sim gekauft, der Agentin das Carnet für Baboo übergeben, das war es mal für heute.

 

Seit dem kargen Frühstück im Flieger haben wir nichts mehr gegessen, deshalb freuen wir uns extrem auf das Abendprogramm. Wir haben einen Tisch im "Anchors @ the Jetty" reserviert. Das ist das beste Fischlokal hier, und trockenen Weißwein aus Südafrika haben sie auch.

 

Und das Allerbeste: wir sind endlich wieder in Namibia, haben beim Anflug auf Walvis Bay auch die Ausläufer der Namib sehen können, da geht einem das Herz auf!

 

Morgen holen wir Baboo aus dem Hafen. Dann fahren wir ein paar wenige km nach Swakopmund und bleiben da mal für 2 Nächte. Das Mobil muss eingerichtet werden, es gilt zu bunkern. Bunkern bedeutet Getränke und ein paar Basics fürs Frühstück einzukaufen. Solange wir am Meer sind, bleibt die Küche kalt, wir freuen uns auf den superleckeren Fisch.

Unsere Unterkunft für 1 Nacht. In der Bar hängen ca. 1.500 Kappen aus aller Welt. Und im Hintergrund brennt ein Feuer. Hier ist Winter, der Kapitän im Flieger hat was von 13 Grad genuschelt.

Das ist Philina. Sie organisiert hier alles, und am Abend sorgt sie sich auch in der Bar um die Gäste.

Anchors @ the Jetty - lecker Fisch mit bester Aussicht.

12.8.

 

Letzte Nacht ist das Schiff angekommen. Langsam kribbelt es, gut, dass es übermorgen losgeht.