Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

14.9.2018

 

Wir fliegen heim, wie ein Flughafen aussieht, ist bekannt. Hier endet der Blog, danke an alle Leute, die hier reingeschaut haben.

13.9.2018

 

Zusammen mit Gabi besuchen wir eine Organisation, die sich um alleinstehende Mütter und ca. 150 Kinder kümmert. Sie finanziert sich u.a. durch die Anfertigung von schönen Taschen, die aus alten Plastiktüten hergestellt werden. Wir bekommen einen sehr interessanten Einblick in die dortige Produktion, die angegliederte Schule sowie die Küche, in der für sehr viele Menschen gekocht wird. Den Leuten hier geht es nicht gut, aber besser als vielen Menschen in diesem bettelarmen Land, in dem gut 40% der Einwohner unterernährt sind.

12.9.2018

 

Lusaka, Leopards Hill. Baboo hat nun für ein paar Monate ein Zuhause, dann wird er wieder bewegt.

 

David, der uns den Unterstand bauen lässt, bringt uns noch zu einer von ihm unterstützten Organisation, die sich um Waisenkinder kümmert. Wir haben von unseren Nachbarn Kleidung, Stifte und allerlei andere Dinge mitbekommen, die wir zum Teil gleich weitergeben können. Ein paar Bilder für Nachbarin Heike, dann geht es mit Gabi nach Lusaka, bei unseren Freunden bleiben wir die letzten beiden Nächte.

11.9.2018

 

Letztes Camp auf der Reise, das Pioneer Camp ein paar km vor Lusaka. Die letzten 6 km sind so schlecht, es geht über Stock und Stein, man mag es fast nicht glauben. Ist man angekommen, wird man aber wirklich belohnt. Sehr, sehr schön hier! Heute reinigen wir das Mobil, das ist auch bitter nötig. Heute Abend dann Restefuttern, zum Glück gehören zum Rest auch zwei saftige Steaks. Morgen stellen wir Baboo ab.

10.9.2018

 

km gemacht... Nach den supertollen Tagen am Luangwa geht es nun etwas ruhiger zu. Freuen uns auf etwas niedrigere Temperaturen. Tagsüber fast 40, nachts fast keine Ankühlung - das schlaucht uns ältere Herrschaften.

9.9.2018

 

km gemacht, sind Richtung Lusaka unterwegs. Haben teuerstes und hässlichstes Camp von ganz Sambia, Alternative gibt es nicht. Wir sind ziemlich froh, dass wir auf die Dusche / Toilette nicht angewiesen sind.

8.9.2018

 

Der Night Drive gestern war klasse, von dem wollte ich eigentlich berichten, heute ist "relaxen" angesagt. Doch die Natur hat dafür geesorgt, dass wir heute einen ganz besonderen Tag erleben dürfen.

 

Bei Tagsanbruch hören wir die Affen aufgeregt kreischen. Kurz später teilt uns ein Ranger die Ursache mit, ein Löwenrudel mit 12 Tieren hat 100m von uns weg eine Giraffe erlegt. Und verspeist natürlich. Als die nachfolgenden Bilder entstehen, keilen sich die Löwen um die spärlichen Reste. Die überragende Strategie haben die Männchen. Sie legen sich einfach mit dem ganzen Körper auf ihren Happen.

 

Der Tag wird sicher spannend bleiben. Die Tiere werden heute nicht mehr weiterziehen. Sie liegen vollgefressen herum, ab und zu werden Meinungsverschiedenheiten sehr lautstark ausgetragen. Erst am Abend gehen sie wieder auf die Jagd. Ob hier oder anderswo, wir werden sehen. Auf jeden Fall ist der Weg zu der Stelle, wo man zwei Stunden je Tag WLAN hat, etwas spannender. Gestern sind wir noch einfach drauf los gelaufen, heute guckt man schon immer mal wieder nach hinten, ob man noch alleine unterwegs ist. 

 

Wir dürfen vorstellen: Ginger und Garlic, die beiden Männchen, die man an der Farbe gut unterscheiden kann. Mit dabei sind 7 Damen und 3 Jungtiere, ca. 1 1/2 Jahre alt.

Das ist der Anfang unseres Tages mit den Löwen. Wer wissen will, wie es weitergeht, klickt aufs Bild.

7.9.2018

 

Das Programm für heute: nichts tun bis zum Nachmittag. Da holt man uns zum Night Drive ab. Etwas dekadent ist der Pool mitten in der Wildnis schon. Aber nun ist er halt mal da, gestern hatten wir satte 39 Grad, da freut man sich über Abkühlung.

6.9.2018

 

Der Wecker ist auf 5:30 gestellt. Da sind wir aber schon wach, weil ein paar Deutsche meinen, um 4 Uhr packen zu müssen.

 

Um 6:00 werden wir zum Morning Drive abgeholt. Die Stunden am Luangwa Fluss sind phänomenal. Es ist Trockenzeeit, der Fluss führt Wasser. Das erklärt das unglaubliche Vorkommen von Tieren. Nun wissen wir, warum der Luangwa, wie wir vorher gehört haben, in einer Liga mit der Serengti anzusiedeln ist. Zum Luangwa - Tal fehlt uns jeder Vergleich, es ist einfach einzigartig. Weg vom Touristenstrom, hier sind wirklich nur ein paar Leute unterwegs, denen kein Weg zu weit ist, um echte Wildnis erleben zu dürfen.

 

Knapp 300 Bilder gemacht, keine Angst, die muss niemand angucken. Hier nur eine kleine Auswahl.

 

für den Rest des Tages ist nichts geplant. Es dürfte heute wieder über 35 Grad geben, etwas Pool und kühle Getränke, damit können wir uns anfreunden. Ja, die haben tatsächlich einen Pool hier, morgen gibt es dazu auch ein Bildle.

5.9.2018

 

Nach 4 Stunden kommen wir gut am Luangwa River an. Die Fahrt war klasse, immer Abwechslung am Straßenrand. In Chipata halten wir kurz an. Elke geht etwas Nahrung besorgen, ich passe auf Baboo auf. Das ist hier nötig, keine Frage. Dann noch etwas getankt, und los geht’s. Die nächsten 4 Tage können wir nichts einkaufen, hoffentlich haben wir nichts vergessen.

 

Phantastisch, beste Lage, direkt am Fluss. Es stinkt ziemlich, im Wasser liegt ein toter Affe. Wäre sehr lieb von dem Krokodil, wenn es den Affen endlich komplett essen würde.

 

Bis zum Sonnenuntergang sehen wir direkt von hier. Affen (natürlich), einen Elefanten, Hippos, Seeadler. Nicht übel, fotografiert wird trotzdem nicht viel, wir hoffen auf bessere Möglichkeiten.

 

Die Reise ist noch nicht zu Ende. Das Camp hier, das können wir schon sagen, hat die Tour in unsere Top 3 Afrika - Reisen katapultiert. Auf Augenhöhe mit Namibia - Botswana - Simbabwe 2005 und Uganda - Ruanda 2010. Was Abwechslung und Kontraste betrifft, war dieses Frühjahr in Südafrika der Hammer. Was Wildnis betrifft, und das lieben wir, gibt es nicht mehr viele Steigerungen.

4.9.2018

 

Frühstück bei Gabi und Fritz.

 

Fritz ist für die EU als landwirtschaftlicher Berater in Afrika, und das seit 30 Jahren. Er hilft dabei, bessere Ernten zu erzielen.

 

Nun geht’s auf die Strecke, heute müssen km gemacht werden.

400 km und fast 7 1/2 Stunden später... Viele Baustellen, Hunderte Speedbumps, x Polizeikontrollen später kommen wir in Petauke an. 

 

Seit unserer Abreise haben wir keinen Weißen mehr gesehen. Und, was uns verwundert, kein einziges Touristen - Mietmobil. Gut so, hierher verlaufen sich nicht so viele Leute. Heute gibt es mal Wurst und Käse auf lecker warmen Toast. Unglaublich, wie einfache Dinge die nach einem anstrengenden Tag zum Genuss werden können.

 

Ein paar Bilder von unterwegs und vom heutigen Übernachtungsplatz. Die Auswahl ist überschaubar, es gibt nur ein Camp.

 

Die Brücke auf dem Bild führt über den Luangwa. Extremes Vertrauen hat man in die Konstruktion nicht. Die Leute davor regeln, dass immer nur ein Fahrzeug drauf ist. Vmax = 30km.

 

Der Frühling hält Einzug in Sambia, heute hatten wir 38 Grad.

3.9.2018

 

200 km bis in die Hauptstadt Lusaka, und wir sind fix und fertig. Unterwegs gab es 70 km Schlaglöcher bzw. komplett fehlende Straße. Wir sind uns einig, das toppt alles, was wir bislang gefahren sind.

 

Wir sind gut bei Fritz und Gabi angekommen, später mehr über die beiden Deutschen. Die Faxen dicke für heute, sitzen frisch geduscht und wohlriechend im schönen Garten und laben uns an Windhoek Lager.

2.9.2018

 

So ein Mist! Hier ist es wunderschön, wir müssen aber weiter, sonst schaffen wir den South Luangwa nicht, und das müssen wir. Wenn wir wiederkommen ist Regenzeit, und da will man dort nicht sein.

 

Wir ziehen also weiter, das spektakuläre Programm, wie z.B. Rafting auf dem Sambesi, muss bis Anfang 2019 warten. Da nehmen wir uns mehr Zeit. 5 Stunden Fahrt, dann sind wir auf Moorings Farm angekommen.

 

Wir stellen uns unter die alten Bäume, heute ist es hier nicht gerade überlaufen. Das Chicken Curry soll gut sein, also lassen wir uns bekochen. Zu zweit sitzen wir beim Abendessen im „Restaurant“. Danach gibt es ein schönes Lagerfeuer, kombiniert mit einem Cabernet Sauvignon.

 

Der Tag hat aber eine Erkenntnis gebracht. Den Sambiern eilt der Ruf voraus, dass man es mit superlieben Menschen zu tun hat. Das können wir bestätigen. Bisher haben wir nur sehr angenehme Kontakte. Immer wird viel gelacht, auch wenn die Verständigung manchmal nicht einfach ist. Bei jedem Blickkontakt wird uns freundlich zugewunken. Wir müssen viel über Deutschland und Europa erzählen. Unser Nachtwächter kommt zu dem Ergebnis „Europe is a beautiful country“. 

1.9.2018

 

Willkommen in Sambia...

 

Spannender Start in den Tag! Mit einer mehr als heruntergekommenen Fähre überquert Baboo den Sambesi, und schon stehen wir in Sambia.

 

Die Einreiseprozedur ist  zäh. Haben zwar einen Agenten angeheuert, der uns zu diversen Abnehmern von Bargeld führen soll. Dennoch war es mühselig. Straßengebühr, Versicherung - nachvollziehbar. Wir haben aber auch Geld bezahlt, wo wir nicht so recht wissen, wofür.

 

Danach sind es noch 60 km nach Livingstone. Wir kaufen Simkarten und Datenvolumen, danach erleben wir ein absolutes Highlight, wir besuchen die Victoriafälle.

Die tosenden Wassermassen, die sich trotz Trockenzeit in die Tiefe stürzen, beeindrucken enorm.

 

Danach suchen wir ein Plätzchen für die Nacht. Erst Nummer 3 passt. Ein Platz gefällt uns nicht, bei einem anderen ist die Zufahrt für Baboo etwas putzig. Und so landen wir an der Waterfront, direkt am Sambesi. Da passt alles, und das Bier vom Fass ist superkalt.

Wir hatten das zwar anders geplant, aber als wir die Krokodil - Pizza auf der Speisekarte entdecken, bestellen wir uns eine und futtern sie als Vorspeise. Ziemlich lecker!