Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Blog Namibia Teil 3 - Küste + Wüste

News stehen oben... 

Windhoek, über die hässliche Stadt schreiben wir lieber nichts. Ausräumen, sauber machen, Klamotten waschen lassen, Mobil parken, heim fliegen.

 

Aaaaber: ein schöner letzter Abend mit unseren Naturfilmern Clemens und Clemens, die wir im Camp wieder getroffen haben,  sowie unserem Ex-Studentle Innocent.

Im nächsten Camp, wo wir Baboo auch abstellen wollen, werden wir überrascht. Wir haben 36 Grad, und das Camp ist komplett mit einem Weihnachtsmarkt belegt. Wir akzeptieren noch, dass wir die Nacht in einem ausgetrockneten Flussbett stehen. Was wir aber nicht hinnehmen können, sind von Helene Fischer gesungene Weihnachtslieder. Wir ziehen um, ab ins Urban Camp nach Windhoek. Und da sind sie wieder, Beate und Gerd. Nun ist es aber definitiv unser letztes gemeinsames Frühstück, morgen fliegen sie heim, und vorher muss das Mobil noch gereinigt und für 10 Monate geparkt werden. 

Spitzkoppe - einfach der Wahnsinn!

 

Schon lange Zeit ein Favorit, und auch diesmal haben wir eine schöne Zeit in der Region um die Spitzkoppe. Da wir alles an Bord haben, können wir die Tage hier echt genießen. Leute mit dem Zelt duschen nicht, oder sie müssen zur Dusche ein paar km fahren. Tolilettenhäuschen haben sie inzwischen aufgestellt, und das ist für die Umgebung der schönen Plätzchen auch nötig gewesen. 

 

Die Landschaft ist grandios und verführt sogar bei strammen Temperaturen zur Wanderung. Die Bilder sagen alles, und zwischen den Zeilen steht ganz klar, dass wir wiederkommen. 

Letzter Trip in die Wüste...

 

Zuerst geht´s nochmal zu Stefan, ein Mann mit Kärcher soll Baboo von den Folgen des Salzwasserbads befreien. Danach fahren wir nochmal in die Wüste, das "Matterhorn Namibias", die Spitzkoppe, ist das Ziel. Die Bilder wird es erst am Sonntag geben, vorher sind wir ohne Internet.  

Der letzte Tag in Swakopmund ist ereignisreich!

 

Zunächst werden wir um kurz nach 4:00 in der Nacht gebeten, höher gelegene Gefilde aufzusuchen. Wir stehen im Wasser, eine Springflut dürfen wir nun auch zu unseren Erlebnissen zählen. Das Camp säuft ab. Wir fahren woanders hin und frühstücken danach am Meer.

 

Dann heißt es Abschied zu nehmen, Beate und Gerd ziehen Richtung Namib. "Leb wohl" sagen wir nicht, unsere Wege werden sich wieder kreuzen. Zwei supernette Menschen, mit denen wir eine tolle Zeit erleben durften.

 

Und dann tun wir Baboo noch etwas Gutes, wir fahren zu Stefan, der uns ne hübsche und stabile Box ran schraubt.

2 Top-10-Plätzle in kurzer Zeit!

 

Ganz vergessen zu erwähnen, Beate und Gerd sind wieder zu uns gestoßen... Nach unserer Rückkehr aus der Namib sind wir eine Nacht in Swakopmund, Gerd hat inzwischen die Permits für die Wüste besorgt. Und so fahren wir zunächst an die Blutkuppe, am Tag danach an den Rock Arch. Und, es ist nicht zu glauben, beide Ziele schaffen es in unsere private Alltime-Top-10. Man kommt ja etwas herum und sieht immer mal wieder nette Orte, an den 2 Tagen campen wir aber an absoluten Sahnestückchen.

 

Die Blutkuppe ist leicht erreichbar. wir sind dennoch völlig alleine und können eine herrliche Wanderung hoch auf den Granitbrocken unternehmen.

 

Mit dem Rock Arch ist das schon anders. Eine 4x4 Strecke, die ziemlich ruppig ist und über Tiefsand sowie nackten Fels führt, muss man sich den tollen Flecken Erde erst erarbeiten. Belohnt wird man jedoch! Außer uns keine Menschenseele, eine fast unwirklich anmutende Kulisse aus Wüste und schroffen Bergen, einfach ein absolutes Highlight.

Die Namib, einfach ein Hammer! 800.000 Quadtratkilometer Sand, aber auch das hört einmal auf. Das spektakulärste Ende der Wüste ist zweifellos da, wo sie auf den Atlantik trifft. Und da sind wir mit Guide und einem Landrover Defender unterwegs. Erst gehts am Meer entlang, nach einer kleinen Stärkung dann mit reichlich Schmackes in die Dünen. Zwischendrin muss unser Fahrer ab und zu mal abwarten, bis sich die Wellen zurückziehen, direkt durchs Meer möchte er dann doch lieber nicht fahren. 2-3 Meter, mehr Platz ist am Rand der Dünen nicht.

 

Die Aussichten sind spektakulär und einfach unvergesslich. Immer wieder ziehen Wasservögel über die Dünen. Und im Meer bei Walvis Bay leben ca. 80.000 Flamingos. Ein absolut traumhafter Tag in der Namib.

Die Jetty - das Wahrzeichen Swakopmunds. Links Jetty 1905, rechts das Tug, super Fischrestaurants, in beiden sind Tische reserviert. Über Swakopmund schreiben wir nix, das wäre nur Wiederholung. Bissle shoppen, reichlich lecker Fisch, das ist das Programm der nächsten Tage.

 

Am Wochenende wieder, und da melden wir uns dann aus der Namib, der ältesten Wüste der Welt.

Vor 15 Jahren ist uns seine Ähnlichkeit mit Robin Williams aufgefallen. Seither besuchen wir Herrn Sibold in seinem Geschäft in der Kauser-Wilhelm-Straße immer, wenn wir nach Swakopmund kommen.

Erstes Date in Swakopmund: wir besuchen Stefan Bauer. Er hat 17 Jahre in Deutschland gearbeitet und danach das Unternehmen seines Vaters in Swakopmund übernommen. Er baut hochwertige Wohnmobile, die deutlich besser als das Zeug sind, das in Südafrika angeboten wird. Das Material kommt großteils aus Deutschland, und das ist dem Angebot in Afrika bei weitem überlegen.

 

Anlass unseres Besuchs: unsere große Box hat bei der ersten ernsthaften Berührung mit Piste und Hitze sofort aufgegeben, ist nicht mehr dicht, völlig verzogen und fällt fasst herunter. Stefan nimmt die Maße, bekommt das die Woche aber nicht mehr in den Arbeitsplan. Wir kommen nächste Woche nochmals vorbei.

 

Klick aufs Bild führt zur Website von Stefans Unternehmen. Stefan hat schon vielfach Kunden aus Europa, die mit dem eigenen Mobil in Afrika unterwegs sind, geholfen.