Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Blog Sambia + Botswana

News stehen oben...

 Zufällig stehen sie nach unserem kurzen Einkauf in Kasane neben uns, Beate und Gerd aus Porta Westfalica. Kurz geplaudert, Mailadressen getauscht, dann geht es weiter. Für sie gen Osten, für uns Richtung Westen.

Mit ein paar Bildern aus dem Naturparadies Chobe - Region verabschieden wir uns aus Botswana. ok, das war ein kurzer Spaß, aber so ist das nun mal, wenn man in Sambia losfährt um Namibia anzuschauen. 

 

Chobe ist unter Naturliebhabern das Synonym für "Elefanten". Ca. 80.000 leben hier.

Sauber geschlafen... Erstmals sehen wir, wie Elefanten einen Fluß überqueren. Der Anblick war so faszinierend, und die Sorge um das Baby hinten so groß, dass wir vergessen haben, dass wir das auch fotografieren sollten. Ganz zum Schluss ist der Gedanke dann gekommen.

Andere Tiere gibt es natürlich auch, wir lassen an der Stelle einfach mal die Bilder sprechen.

Jawoll, auch das will geübt sein... Die Mama zeigt dem Kind, wie man sein Maul möglichst schrecklich öffnet. Das Kleine ist begabt.

Extrem wichtig schon beim Frühstück: Schatten. Schlecht geschlafen, gleich nebenan wurde wohl ein Warzenschwein massakriert. Die Liste der Verdächtigen ist kurz: Hyäne oder eine der beiden hier lebenden Großkatzen, ansonsten traut sich an diese Tiere niemand ran. 
 

Ach ja, gestern gab es ne neue Rekordtemperatur für uns. Die nächsten Tage soll es auf 35 Grad abkühlen.

Künftig nur noch Nostalgie: die Fahrt mit der Fähre über den Sambesi von Sambia nach Namibia. Ab und zu kentert sie, heute hält sie aber. Und so erreichen wir Kasane am Chobe River, es sind nir 85 km Strecke. Die Grenze ist entspannt, es ist Sonntag. Und den Feiertag heiligen wir heute mal, wir verbringen den Tag am Pool.

 

Die Fähre ist bald Geschichte, im Hintergrund sieht man schon die fast fertige Brücke, die die Chinesen bauen. Nicht aus Nächstenliebe, aber das ist eine andere Geschichte.

 

Buchtipp: "Was macht Herr Lin in Afrika?"

Auch heute läuft es etwas anders als geplant. Es sind 41 Grad angekündigt. Wir waren schon 4x hier, sind auch mit dem Heli und dem Ultralight über die Fälle geflogen. Und so beschließen wir, heute nen Ruhetag einzulegen. Ziemlicher Luxus, wenn man nix mehr muss, sondern nur noch kann.

 

Das ist der Sambesi. Normal hört man Donner und am Horizont ist eine Gischtwolke zu sehen. Diesmal nicht.

Eigentlich wollen wir auf Moorings Farm übernachten. Da kommen wir aber sehr früh am Tag vorbei und beschließen, doch gleich nach Livingstone zu fahren. Einkaufen, anfangs zähe Straße, und so sind wir satte 10 Stunden auf Achse. Am Abend entschädigt ein leckerer Kingklip und kaltes Bier für den anstrengenden Tag. 
 

Die Innentemperatur unseres Mobils bei Ankunft. In der Nacht kühlt es auf 28 Grad ab.

Die Einfahrt zum Camp in Livingstone. Der erste Regen wird noch erwartet, das Wasser ist knapp. Und so wimmelt es hier vor Elefanten.

Am Abend erreicht uns Wernis frohe Botschaft.

Abschied von unserem Dauerparkplatz in Lusaka / Leopard Hills. Etwas Wehmut ist dabei - ob wir hier nochmals herkommen?

 

Und es wartet schon ein anderes Mobil darauf, die Regenzeit unter dem Dach verbringen zu dürfen. Zum Glück springt das Mobil an, sonst hätten wir ein Problem. Wir holen Baboo raus und parken es danach ein.

 

David, es war uns eine große Freude, dich und deine Leute hier kennenlernen zu dürfen! Hab Dank für den tollen, sicheren Platz für unser Mobil!

Abschied auch von Chris. Er hat uns bei unseren Besuchen in Sambia immer geholfen. Als Fahrer und zuverlässiger Erlediger des zeitraubenden und langweiligen Papierkriegs für die Versicherung und Carbon Tax.

 

Chris, if you read this: thanks! All the best to you and your family!

Flughafen Lusaka: So leicht kann man einen Menschen glücklich machen! Werni nimmt seine Dieselpumpe in Empfang. Nun muss er sie nur noch einbauen. Hoffen wir mal, dass sich Michaels skeptischer Blick nicht auf die Dieselpumpe bezieht!
 

Fortsetzung zu diesem Projekt folgt. Wir ziehen morgen weiter, weil wir zügig nach Namibia möchten. Wir werden aber sicher informiert.

Ruhiger Flug gen Afrika.

Ein Novum gibt es diesmall: ein Blog, der tatsächlich vor der Reise startet!

 

Und das hat seinen Grund, wir werden sehnlichst erwartet. Und zwar von drei supernetten Leuten aus der Schweiz: Silvana, Werni und Michael. Auf der vorletzten Reise sind wir uns tatsächlich ohne vorherige Absprache 4x über den Weg gelaufen bzw. gefahren. Im Oktober 2019 sind sie nun seit 2 Jahren und 4 Monaten unterwegs, eine spannende Geschichte. Sie haben einen Blog, wer Lust hat, kann ihn über den Button erreichen.

 

Das Mobil: eine Renault Saviem TP3 aus den 70ern. Ein Allradmobil, das von einem MAN Dieselmotor angetrieben wird. Werni ist richtig fit und hat Werkzeug aller Art dabei. So kann er das, was immer mal wieder wegfällt, auch wieder hinschrauben.

Der Grund für ihre Sehnsucht ist aber nicht, dass sie uns tierisch vermissen. Sie kommen ganz gut alleine klar, schließlich sind sie von der Schweiz aus nach Kapstadt gefahren. Es gibt halt ein kleines technisches Problem, die Dieselpumpe läuft nicht rund. Und die neue Pumpe liegt im Moment bei uns und fliegt mit uns gen Sambia.