Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Blog Südafrika Teil 4

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Heidelberg

Nur ein kleiner Zwischenstopp. 15 Grad sind es am Morgen, es wird Zeit, dass die Sonne ihre Kraft entfaltet.

Nach der "Urlaubszeit" besuchen wir Kobie und Adrie auf ihrer Farm. Als es von der Teerstraße weg geht, wird es ruppig, für die 15 km Schlagloch brauchen wir etwas Zeit.  Es hat reichlich geregnet, was alle Leute freut, der Straße aber nicht hilft, sie ist dramatisch schlecht.

 

Zu Besuch ist auch reichlich Familie, es gilt einen 40. zu feiern. Kobie zeigt uns sein Farmgelände, es umfasst 900 Hektar Land. 200 Kühe grasen auf grünen Wiesen, seine Rente, wie Kobie sagt. Angebaut wird sehr großflächig Mais und Soja, das machen Kobie und Adrie aber nicht selbst, das Land ist verpachtet. Am Abend gibt es, oh Wunder, ein leckeres Braai. Und dazu allerlei südafrikanische Weine. Hört das denn nie auf? Wir haben einen superschönen Tag auf der Farm und bekommen Einblicke, die einem sonst als Tourist nicht unbedingt vergönnt sind.

 

Und wir dürfen Peterles Safari - Anhänger besichtigen, den kennt er bisher selbst nur von Bildern. Tolles Teil, und ziemlich stabil, damit werden Peter & Tina Spaß haben, wenn sie demnächst gen Botswana aufbrechen.

Wir verbringen ein paar ruhige Tage im Hlalanathi Resort mit Lesen, Poolbesuch und leckerem Abendessen. Gekocht wird hier nur 1x, das Restaurant ist einfach zu gut. Die Bergkette hatte für uns manch spannende Stimmung parat. Am letzten Tag haben wir endlich das Vergnügen, sie mal komplett wolkenlos zu sehen. Kann gut sein, dass wir hier nochmal herkommen, die Drakensberge gefallen uns.

Klippschliefer "George"

Das ist George, der Klippschliefer. Sein eher mittelprächtiger Bodymassindex kommt daher, dass er von den Leuten hier regelmäßig Gemüse / Obst bekommt, das ansonsten im Müll landen würde. George besucht uns täglich, heute hat er mit etwas Brot Abwechslung in seinen Speiseplan bringen können.

Wir machen uns auf den Weg Richtung Drakensberge / Hlalanathi. Das Wetter ist durchwachsen, man kann aber erahnen, dass wir durch eine filmreife Kulisse fahren dürfen. Unterwegs kommen wir an einer noblen Lodge vorbei, die offenbar in schweizer Hand ist. Danach der Kontrast, erstmal sehen wir wieder Rundhütten, es ist ne Weile her, dass wir die letzte gesehen haben.

 

Das Camp hier hat allerbeste Lage, die Aussicht ist absolut gigantisch, hier bleiben wir mal 4 Tage.